Albrecht von Ballenstedt (Albrecht der Bär)
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geboren um 1100,
gestorben18. November 1170 Albrecht von Ballenstedt, genannt auch Albrecht der Bär wurde um 1100 als Sohn Otto der Reiche von Ballenstedt und Eilika Billing von Sachsen geboren. Seinen Beinamen, der Bär, erhielt er schon zu Lebzeiten, man vermutet, dass der Name vom wahrscheinlichen Geburtsort in der Bärenburg (heute Bernburg) stammt oder man wollte ihm einen ehrenwürdigen Titel zu seinem Widersacher Heinrich des Löwen verleihen. In die Geschichte ging Albrecht der Bär als größter Sohn des Hauses der Askanier und als erster Markgraf von Brandenburg und der Ostmark ein. 1157 eroberte er |
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Brandenburg, hierdurch und
wegen seiner Reichstreue genoss er hohes Ansehen bei
Kaiser Friedrich I., besser bekannt als
Barbarossa. Dieser verlieh ihm die
Erzkämmererwürde, das Ansehen des Hauses der Askanier stieg bedeutend.
Die neu eroberten Gebiete wurden durch Albrecht schnell kolonialisiert,
es entstanden fruchtbare Landschaften und zahlreiche Siedlungen, wie die
Bistümer Havelberg und Brandenburg (bestanden schon zur Zeit der Ottonen),
größtes Zeugnis der Bautätigkeiten ist der in Anwesenheit Albrechts 1170
geweihte Dom. 1140 hatte er im Auftrage von Leitzkauer
Praemonstratenser-Mönchen die St. Thomas Kirche in Pretzien als
Missionskirche errichtet. Mit gleicher Energie hatte er auch den
Herrschaftsbereich seines Hauses im Raum Ballenstedt, Aschersleben und
Bernburg ausgebaut. Am 18.11.1170 starb Albrecht der Bär und wurde
wahrscheinlich im Hauskloster Ballenstedt beerdigt, neben ihm liegt
seine Gemahlin Sophi. Die Nicolai-Kapelle
des Schlosses Ballenstedt wurde 1938 als Weihestätte eingerichtet. |
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