Historisches zu den Steinbrüchen in Pretzien und Umgebung
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| Kleinbahn damals | Lok in Gommern | |||
| Steinbrüche, wie sie kaum einer in unserer Gegend noch kennt. Seit Jahrhunderten wurde in unserer Gegend schon Quarzitgestein abgebaut. Dieses, etwa vor 300 Millionen Jahren entstandene Gestein mit grauweißer Färbung, lässt an seinen Schichten erkennen, das sich hier einmal die Küste eines Meeres befunden haben muss. In den Brüchen wurden damals große "Brocken" abgesprengt, anschließend wurden diese durch Steinhauer | |
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von Hand bearbeitet. Das war Knochenarbeit für die Menschen, bei sehr geringem Lohn. Die so zerkleinerten Blöcke wurden in Loren geladen und abtransportiert zum Verladen auf große Elbkähne, die im Steinhafen lagen. Von dort aus wurde diese per Wasserweg zu den Abnehmern geschafft. |
| Quarzitgesteine wurden vor allem zum Bau der rechtselbischen Kirchen verwendet. Das sehr feste und saugfähige Gestein wurde aber auch zu Schotter und Split verarbeitet, außerdem wurden mit ihm Straßen und Plätze gepflastert, z.B. in Berlin und Hamburg. |
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Auf dem
unteren Bild sehen Sie eine Kleinlokomotive mit Loren, die
letzte Lok steht heute in
Gommern als
Denkmal vor dem Bahnhof. |
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| Der letzte Steinbruch wurde am 15. Oktober 1963 stillgelegt. | |