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| Abtei |
von Abt oder Äbtissin regiertes
Kloster |
| Altar |
ursprünglich heidnischer
Opferplatz, im christlichen Kirchenbau als Tischaltar vor der Apsis |
| Altarblatt |
Altargemälde |
| Antentempel |
griechische Tempelform mit zwei
eingestellten Säulen |
| Apsis |
halbrunde, von einer Halbkugel
überdeckte Raumform |
| Arkade |
auf Säulen oder Pfeilern ruhender
Bogen oder überwölbter Bogengang |
| Archivolte |
Rahmenleiste eines Rundbogens an
Stufenportalen |
| Attische
Basis |
Säulenbasis mit tiefer Hohlkehle
zwischen zwei Wülsten |
| Basilika |
(griech.) römische Architektur, bei
Übernahme durch die Christen als drei- oder mehrschiffige Versammlungsstätte, je
nach Stützart als Säulen- oder Pfeilerbasilika mit Ostabschluss durch Apsis |
| Basis |
der ausladende Fuß einer Säule
oder eines Pfeilers, meist mit Profil versehen |
| Benediktiner |
Mönchsorden
vorrangig ab dem 10. und 11. Jahrhundert
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| Bergfried |
innerer Haupt- und Fluchtturm einer
mittelalterlichen Burg, letzte Zuflucht bei Belagerung |
| Blendmaßwerk |
unmittelbar der Wand aufliegendes
Mauerwerk |
| Bogenfries |
Ziermotiv der Romanik, Reihung
kleiner Blendbögen, besonders häufig an Außenfassaden |
| Chor |
Altarraum im Ostteil des
Hauptschiffes (Chorquadrat mit Apsis), getrennt von Laienbereich durch Stützwechsel,
Bodenschwelle, Chorschrank oder Lettner. Der Raum darunter wird oft als Krypta genutzt. |
| Dachreiter |
dem Dachfirst aufsitzendes Türmchen |
| Dom |
(lat.) Gotteshaus, in Deutschland
spezifiziert auf die Bischofskirche |
| Doppelkapelle |
Zweigeschossiger mittelalterlicher
Typus in Burgen des Hochadels und Pfalzen. Verbindung durch Boden bzw. Deckenöffnung. |
| Dormitorium |
Flügel mit Schlafräumen im Kloster |
| Empore |
galerieähnlicher Einbau in Kirchen
aus Stein oder Holz auf Freistützen zur Vergrößerung des Nutzraumes |
| Epitaph |
an Innen- oder Außenwand einer
Kirche angebrachtes Gedächtnismal für einen Verstorbenen, besonders zur Zeit der
Renaissance und Barock kunstvolle Ausprägungen |
| Fachwerk |
Bau, dessen Wände aus Balkengerippe
bestehen, Fächer (Gefache) können beispielsweise mit Backsteinen gefüllt werden |
| Franziskaner |
Bettelmönche des Mittelalters
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| Fresko |
Gemälde aus Erdfarben auf frischem,
feuchtem Kalkputz |
| Fries |
dekorative, gemalte oder plastische
Horizontalgliederung an Bauwerken, in der Regel fortlaufendes Ornament |
| Gaden |
eigentlich Stockwerk, Zone
(Fensterzone) |
| Gewölbe |
raumüberdeckende Konstruktionen mit
bogenförmigen Querschnitt |
| Gotik |
mittelalterlicher Kunststil, etwa
die Zeit 1250-1500 umfassend, gekennzeichnet durch langgestreckte und plastisch
gegliederte Kunst- und Bauformen, sowie hochaufragende Kirchräume und Turmbauten |
| Hallenkirche |
Kirche mit mehreren, gleich hohen
Schiffen, die nur von Fenstern in den Umfassungsmauern beleuchtet wird |
| Hallenkrypta |
mehrschiffige, kreuzgewölbte
Anlage mit Grabraum |
| Hirsauer
Bauschule |
Sonderentwicklung innerhalb der
deutschen Romanik. Tendenz zur Vereinfachung. Typus einer flachgedeckten
Säulenbasilika mit Langchor und ansetzenden Nebenchören unter Verzicht auf Krypta und
Emporen |
| Joch |
Gewölbeeinheit
innerhalb einer Folge solcher Einheiten, auch der durch eine Gewölbeeinheit
bestimmter Raumabschnitt |
| Kämpfer |
erste oberste Platte zwischen
Säulen oder Pfeilern als Auflage für Bögen, Gewölbe oder Gebälk |
| Kapitell |
Kopf einer architektonischen Stütze |
| Kapitelsaal |
hallenartiger Versammlungsraum der Mönche, in
dem Weisungen an die Mönche und Kapitel aus den Klosterregeln verlesen
werden |
| Kassettendecke |
in Felder eingeteilte Holzdecke, z. T.
bemalt |
| Klassizismus |
Kunststil seit Mitte des 18.
Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts, orientierte sich an der klassischen
griechisch-römischen Baukunst |
| Klausur |
Wohnbereich der Mönche |
| Kreuzgang |
gedeckter Umgang eines Klosterhofes |
| Kreuzgratgewölbe
|
rechtwinklige Durchdringung zweier
gleich großer Tonnengewölbe |
| Kreuzrippengewölbe |
besitzt anstelle der Grate
selbstständig gemauerte Rippen als Trageelemente |
| Krypta |
Raum unter dem Chor zur Aufnahme von
Reliquien |
| Laterne |
turmartiger, von Fenstern
durchbrochener Aufsatz über der Mitte von Turm- und Kuppelbauten |
| Lettner |
abschließender Bauteil zwischen
Priesterchor und Laienraum |
| Lisene |
aus der Mauer hervortretender
schmaler senkrechter Streifen als architektonischer Gliederungselement |
| Mensa |
Deckplatte des Altar |
| Monolith |
aus einem einzigen Stein
herausgearbeitet |
| Netzgewölbe |
Rippen überziehen die gesamte Decke
netzartig |
| Obergaden |
Fensterregion im Mittelschiff einer
Basilika |
| Ottonische
Baukunst |
Deutsche Baukunst zweite Hälfte 10.
Jh. |
| Palas |
Wohnbau der Mittelalterlichen Pfalz
und Burg |
| Palmette |
symmetrisches
fächerpalm-blattartiges Ornament |
| Pfeiler |
senkrechte Stütze, meist quadratisch
oder rechteckig |
| Pieta |
Darstellung der Maria mit Leichnam
Christi |
| Pilaster |
aus der Wandfläche hervortretender
Pfeiler |
| Polygon |
vieleckiger Bau |
| Portal |
repräsentativer Gebäudeeingang,
bevorzugt für architektonisch-plastischen Schmuck |
| Prämonstratenser |
Mönchsorden,
gegründet Anfang des 12. Jahrhundert,
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| Predella |
Sockel des Altaraufsatzes, auch
Staffel genannt |
| Prospekt |
bei Orgeln die sichtbare, kunstvolle
Frontseite |
| Querhaus |
Querraum einer Kirche der im rechten
Winkel das Lagerhaus schneidet |
| Refektorium |
Speisesaal der Mönche im Kloster |
| Relief |
plastische Bilddarstellung, bei der
Teile aus der Fläche hervortreten |
| Reliquiar/Reliquie |
(lat.) das Hinterbliebene, Überreste
des Körpers eines Heiligen |
| Renaissance |
Kunststil der Zeit zwischen 1500 bis
1600, getragen vom aufkommenden Bürgertum, Orientierung an der Wiederentdeckung antiker
Kunst und Kultur |
| Retabel |
Altaraufsatz |
| Risalit |
in voller Höhe des Gebäudes
hervortretender Bauteil |
| Rokoko |
Spätstil des Barock, etwa
1725-1780, äußert sich vor allem in reicher, zum Teil verspielter Dekoration |
| Romanik |
frühmittelalterlicher Kunststil etwa
950 bis 1250, kennzeichnend sind kubische Formen und Baukörper, große Wandflächen mit
rundbogigen Fenster- und Türöffnungen |
| Sakristei |
Vorbereitungsraum für den
Geistlichen im Chorbereich der Kirche |
| Säule |
architektonisches Stützglied,
besteht aus Basis, Schaft und Kapitell |
| Sarkophag |
Steinsarg |
| Stützenwechsel |
rhythmischer Wechsel von Pfeiler und
Säule |
| Tonnengewölbe |
einfachste Gewölbeform mit
halbkreissegment- oder spitzbogigen Querschnitt |
| Triumphbogen |
erster Bogen zwischen Mittelschiff
und Chor |
| Tumba |
rechteckiger Unterbau über einem
Grab, oft mit plastischer Darstellung |
| Tympanon |
Bogenfeld eines romanischen oder
gotischen Portals oberhalb des Türsturzes |
| Vierung |
Teil des Innenraumes einer
kreuzförmigen Kirche der Romanik oder Gotik in dem sich Langhaus und Querschiff schneiden |
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