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Die Anfänge des
Kirchenbaus gehen auf das Jahr 948 zurück, der Havelberger Domkomplex erhebt sich auf
einer Anhöhe unweit der Mündung der Havel in die Elbe. Er umfasst die Bischofskirche des
948 gegründeten Bistums Havelberg und die vollständig erhaltenen Klausurgebäude des
1149/50 ins Leben gerufenen Prämonstratenser-Chorherrenstiftes. Eigenartig in der
Bauweise ist das schmalrechteckige reduzierte Westwerk, gebaut 1150, um 1200 erhielt es
ein dreiakardiges, 1907 ein fünfakardiges neoromanisches Klanggeschoss aus Backstein
aufgesetzt. Zwischen 1279 und 1330 erfolgte der gotische Umbau des Langhauses nach einem
Großbrand. Kirche und Klausur bilden eine Einheit kulturhistorischer Bedeutung, neben der
Nutzung als Gotteshaus und Museum werden in den Räumlichkeiten zahlreiche
Musikveranstaltungen durchgeführt. Bebaut mit weiteren Stiftsgebäuden umgibt den
Domkomplex ein historischer Dombezirk, viele Fachwerkhäuser aus dem 17./18. Jahrhundert
sind hier angesiedelt, älteste Bestandteile des Stadtkerns sind die Kirche St. Laurentius
und die Heiliggeistkapelle (Beguinenhaus). Im Inneren sehen Sie eine
Triumphkreuzgruppe über dem Lettner aus dem Ende des 13. Jahrhunderts, die
Kanzel, welche von tanzenden Engeln getragen werden entstand 1693. Im Dom
und in den Kreuzgängen finden Sie 63 Sandsteingrabplatten, aus dem 13. bis
18. Jahrhundert, auf einigen von Ihnen sind die Ritzzeichnungen hervorragend
erhalten geblieben. Im Obergeschoss der Klosteranlage ist das Prignitzmuseum
untergebracht, hier gibt es eine Dauerausstellung zur Geschichte des
Bistums, der Geschichte des Domes und der Stadt Havelberg.
Die Orgel im Dom >>> |
Mai bis
September: täglich 09.00-19.00
Uhr, April und Oktober: Montag bis Freitag 10:00-17:00 Uhr, Samstag und
Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr, November bis März 10:00-16:00 Uhr |