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Das nahezu vollständig erhaltene romanische Bauwerk aus
Backstein, welches unter Jerichower Einfluss steht, wurde um 1200 errichtet.
Das Bauwerk besteht aus einem flachgedeckten Schiff, einem eingezogenen,
kreutzgewölbten, rechteckigen Chor und einer hohen Apsis. Der Turm ist in
wenigstens vier Etappen gebaut worden, mittelalterliche Rüstlöcher sind
überall zu sehen. Sein
Glockengeschoss hat nach Osten und Westen geöffnete Schallöffnungen. An
der südöstlichen Ecklisene finden Sie zwei eingeritzte Sonnenuhren. Vermutlich zur Erstausstattung gehört ein Taufbecken mit romanischer Kuppa und Palmettenfries am oberen Rand, der Schaft wurde 1906 ergänzt. Sehenswert sind die Hufeisenempore mit Rokokoorgel, die Kanzel auf Balusterstützen, sowie der Altarstein aus
dem 15. Jahrhundert. Kunsthistorische Bedeutung besitzt ein kleines
Bronzekruzifix aus der Mitte des 12. Jahrhunderts mit Frontdarstellung des
Gekreuzigten. |
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